Das Exzellenznetzwerk NeuroPrion

Im September 2003 wurde ein neues europäisches "Exzellenznetzwerk" ins Leben gerufen, dass Menschen und Tiere vor Prion-Krankheiten bewahren soll Das Projekt NeuroPrion wurde von der Europäischen Kommission in der Thematik Priorität 5 "Lebensmittelqualität und sicherheit" ausgewählt.

Projektnummer: FOOD-CT-2004-506579
Gesamtförderung: 14,4 Mio € für 5 Jahre

Einführung


Transmissible Spongiforme Enzephalopatien (TSEs), auch bekannt als Prion-Krankheiten, stellen eine neue Klasse von Neurodegenerativen Krankheiten dar, die sowohl Menschen als auch Tiere betreffen. Es ist bekannt, dass diese Krankheiten von einem neuen Erregertyp herrühren, dem Prion, hochresistent gegen konventionelle Methoden der Dekontamination. Seit dem Auftreten der ersten Fälle der Bovinen Spongiformen Enzephalopatie (BSE), besser bekannt als Rinderwahnsinn, in den 80er Jahren, sind diese Krankheiten ein großes gesellschaftliches Problem geworden, das gesundheitliche und ökonomische Konsequenzen nach sich zieht.

Die Koordination der Forschung an Prion-Krankheiten auf europäischer Ebene hat in den letzten zehn Jahren im BSE-Krisenmanagement eine große Rolle gespielt. Da wir aber die Biologie der Prionen immer noch nicht vollständig verstehen, besteht auch noch heute eine große Unsicherheit in der Gesellschaft. Daher ist Koordination das Schlüsselelement, um die Gesundheit von Mensch und Tier sicher zu stellen und zukünftige BSE-Krisen zu verhindern.

nach oben

NeuroPrion ist eine starke Forschungskraft, bestehend aus der Mehrzahl der Prion-Forscher in Europa

NeurPrion vereinigt die Stärken von Prion-Experten von 52 Forschungsinstitutionen verteilt auf 20 Länder, und jede Forschungsinstitution besteht aus zahlreichen Prion-Laboratorien. Dies bedeutet einen Forschungsstab, der fast 90% aller Forschungsgruppen entspricht, die sich mit Prion-Forschung beschäftigen.

NeuroPrion hat die Stärken jedes Mitglied in der europäischen TSE-Forschung erkannt und strebt danach, eine Synergie unter ihnen zu erschaffen. Dies soll die Fragmentierung und Doppelspurigkeit in der Prion-Forschung reduzieren und dessen Rolle in der Gesellschaft stärken.

Mehr über die Aktivitäten des Netzwerks....

nach oben